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Donnerstag, 20 September 2018 09:55

Österreich: Vöcklabruck wird zusätzliche Haltestelle der WESTbahn

Ab Sonntag, 9. Dezember 2018, hält die WESTbahn auf der Fahrt von Wien nach Salzburg auch in der oberösterreichischen Bezirkshauptstadt Vöcklabruck. Die zwei Linien des privaten Eisenbahnunternehmens bleiben ab dem Fahrplanwechsel in beiden Richtungen und mit allen Zügen in der Stadt an der Vöckla stehen. WESTblue hält Richtung Salzburg zur Minute .58 und Richtung Praterstern zur Minute 01. WESTgreen macht in Vöcklabruck nach Westen zur Minute .28 und auf der Fahrt zum Westbahnhof zur Minute .31 Station. Damit können Reisende auch ab Vöcklabruck künftig jede halbe Stunde die beliebten blau-weiss-grünen Doppelstock-Züge ohne Umstieg nutzen.

Der zusätzliche Halt ist möglich, weil die WESTbahn mit ihren hoch motorisierten und beschleunigungsstarken Stadler-Zügen zwischen Attnang-Puchheim und Salzburg so schnell unterwegs ist, dass sie einen weiteren Stopp ohne Fahrzeitverlängerung einlegen kann. Die Gesamtreisezeit auf der Strecke von Wien bis Salzburg ändert sich nicht. Anders gesagt: Der Fahrplan bleibt stabil, es gibt aber erfreulicherweise die ergänzende Zwischenstation am Tor zum Salzkammergut.

Die Region profitiert ganz wesentlich vom 30 Minuten-Takt der WESTbahn. Durch den neuen Halt wird jede halbe Stunde ein schneller Anschluss nach Salzburg, aber auch nach Wels, Linz und speziell Wien geschaffen. Die Bundeshauptstadt erreicht man in einer Fahrzeit von 1 Stunde und 46 Minuten.

Von und nach Vöcklabruck wird es für alle WESTbahn-Halte einen günstigen Tarif für Einzelfahrten geben, außerdem können im Abschnitt zwischen Linz und Vöcklabruck alle gültigen Tickets des Oberösterreichischen Verkehrsverbundes genutzt werden. Nach Salzburg werden darüber hinaus spezielle WESTregio-Preise und WESTbahn-Zeitkarten neue und bessere Tarife im öffentlichen Verkehr ermöglichen.

„In der Vergangenheit haben zahlreiche Kundinnen und Kunden den Wunsch geäussert, dass wir in Vöcklabruck halten sollen. Es freut uns sehr, dass wir dieses Anliegen nun erfüllen und gleichzeitig unsere rasche Verbindung zwischen unseren beiden Wendebahnhöfen aufrechterhalten können.“, kommentiert Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn, den zusätzlichen Halt. „Dafür, dass alle Abstimmungen für unsere neue Station so unkompliziert und flexibel durchgeführt werden konnten, danken wir der ÖBB-Infrastruktur AG und ihrer Eigentümerin, dem Verkehrsministerium.“

Pressemeldung WestBahn

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