Italien: Bahnverkehr vom Hafen Genua nach Norden nächste Woche wieder hergestellt
Die parallel unter der eingestürtzten Morandi-Brücke verlaufenden Eisenbahnlinien "Bastioni" und "Sommergibile" werden am Donnerstag, den 4. Oktober, mit insgesamt vier Gleisen für den Gütertransport vom Hafen von Genua nach Norden und für den Personenverkehr nach Acqui/Ovada und nach Busalla/Arquata Scrivia über Sampierdarena/Rivarolo wieder eröffnet. Damit wird das Bahnangebot entsprechend dem Zustand vor dem Einsturz der Morandi-Brücke wiederhergestellt, mit einigen Änderungen in den Fahrplänen, die in den nächsten Tagen von RFI festgelegt werden, da die Strecke "Succursale" unter den Trümmern des Einsturzes noch unterbrochen bleibt.
Innerhalb von 19 Tagen wird nun dank der Arbeit von 60 Mitarbeitern, die über Schichten verteilt sind, 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche, die Schienenverbindung zur Beförderung von Gütern aus dem Hafen nach Norden wieder einsatzbereit sein.
Um ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, hat RFI wie vom Sachverständigenausschuss gefordert eine 70 m lange und 8 m hohe Barriere eingerichtet. Darüber hinaus werden die Sensoren an den Stümpfen der Brücke mit der RFI-Operationszentrale verbunden, um den Schienenverkehr bei Gefahrensignalen der Sensoren sofort zu stoppen.
Im Hafen von Genua wurden seit dem Brückeneinsturz 35 Prozent weniger Waren als 2017 transportiert. Der Präsident der Hafengesellschaft: "Wir hoffen auf die Wiedereröffnung der Eisenbahn"
GK, WKZ, Quelle Region Ligurien




