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Donnerstag, 04 Oktober 2018 07:00

Belgien: IBM legt Beschwerde gegen IT-Vergabe der SNCB ein

IBM hat beim Conseil d'Etat eine Beschwerde gegen die Vergabe des IT-Projekts "Sprite" an die TCS-Gruppe durch die SNCB eingereicht. Daher wird eine Untersuchung eingeleitet, um die Gültigkeit des Verfahrens zu überprüfen.

Am 10. September hatte die SNCB ihre Organisation geändert und IT-Verträge zur Modernisierung der IT-Abteilung abgeschlossen. Die Ausschreibung betraf einen Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von sieben Jahren und einem Volumen zwischen 195 Mio. und 277 Mio. Euro.

Neben der Entwicklung neuer und der Anpassung bestehender Anwendungen für mehr Effizienz umfasst der "Sprite"-Vertrag auch Cloud-Speicherdienste, Cybersicherheit und einen Gesamtplan zur Transformation der IT-Infrastrukturdienste der SNCB.

TCS ist eine Tochtergesellschaft der indischen Gruppe Tata, einem weltweit renommierten Unternehmen, das IT-Beratungsdienstleistungen anbietet. Sie ist an der Bombay Stock Exchange notiert und erzielt einen Umsatz von rund 19 Mrd. USD.

Zwei weitere Kandidaten waren ebenfalls im Rennen um das Projekt "Sprite": der Berater Accenture und ein belgisches Konsortium bestehend aus Proximus, IBM und der wallonischen NRB-Gruppe (Ethias, Nethys, etc.).

Für die SNCB kommt diese Beschwerde eindeutig zu einem sehr schlechten Zeitpunkt, da das Übergangsprogramm "kurz davor steht, seinen Normalbetrieb zu erreichen".

WKZ, Quelle L'Avenier

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Letzte Änderung am Mittwoch, 03 Oktober 2018 14:44

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