Italien: Ausführungsprojekt für vorbereitende Arbeiten auf dem Bahnhofsgelände von Franzensfeste genehmigt


Der derzeitige zu sanierende Zustand. Zum Lokschuppen Franzensfeste hieß es wiederholt, der würde in eine Erlebniswelt oder Tunnelbeobachtungsstelle einbezogen werden. Fotos GK.
Den Abbruch von aufgelassenen Gebäuden, die Umweltsanierung der Böden und die Beseitigung eventueller Kriegsrelikte: Dies umfassen die vorbereitenden Arbeiten im Bahnhofsbereich von Franzensfeste, die nötig sind, um dort später die Bauwerke und Anlagen des Knotens Franzensfeste im Rahmen des Brennerbasistunnel-Projekts errichten zu können.

Für die spätere Errichtung der neuen Bahnstrecke sind Vorbereitungsarbeiten auf einer Fläche von 5,5 Hektar nötig. Foto LPA/Umweltagentur.
Das entsprechende Ausführungsprojekt wurde von der Landesregierung in ihrer gestrigen Sitzung (2. Oktober) genehmigt, wobei die im Gutachten Nr.18/2018 des Umweltbeirates vorgesehene Bedingung eingehalten werden muss. Diese betrifft die Einhaltung der Bestimmungen zur Lärmbelastung für Bauarbeiten.

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Was wird aus den zahlreichen Totengedenksteinen in der westlichen Stützmauer des Bahnhofs? Bewahrt die FS ihren umgekommenen Mitarbeitern auch weiterhin ein würdiges Andenken? Fotos GK.
Das von den Arbeiten betroffene Areal ist circa 5,5 Hektar groß. Vorgesehen ist der Abbruch von rund 20 aufgelassenen, größeren und kleineren Gebäuden mit rund 25.000 Kubikmetern Bauvolumen sowie einer Überdachung. In zwei Bereichen, wo das Erdreich von früheren Tätigkeiten Verschmutzungen durch Kohlenwasserstoffe aufweist, soll eine Sanierung der Böden erfolgen.


Die 244 sollte ins Eisenbahnmuseum nach Pietrarsa, aber das wurde vom kleineren ital. Lichtraumprofil verhindert. In Franzensfeste blieb sie jahrelang hinterstellt. Fotos GK.
Weiters ist das Beseitigen eventuell vorhandener Kriegsrelikte auf jenen Flächen vorgesehen, auf denen später die Anlagen der neuen Bahnstrecke errichtet werden. Der Abtransport des Abbruchmaterials erfolgt über die neue Zufahrt "Riol", die eine Zufahrt zum Bahnhofsgelände ermöglicht, ohne das Dorfzentrum zu durchqueren.
Pressemeldung Autonome Privinz Bozen-Südtirol, Ergänzungen GK




