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Samstag, 06 Oktober 2018 08:00

Niederlande: NS investiert 3 Mio. Euro für Wasserspender an Bahnhöfen

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Die Niederländische Staatsbahn NS will den Fahrgästen des öffentlichen Nahverkehrs an allen Stationen in den Niederlanden kostenloses Trinkwasser anbieten. Deshalb beginnt NS mit dem Bau von Trinkwasserarmaturen an 200 Stationen in den Niederlanden. Bis Ende 2019 werden also 90% aller Fahrgäste in den Niederlanden eine Wasserentnahmestelle vorfinden.

NS investiert mehr als 3 Millionen Euro in die Realisierung der Wasserarmaturen und deren Wartung für die nächsten 10 Jahre.

Roger van Boxtel, Präsident der NS: "Unser Traum ist es, dass in Zukunft alle Stationen über eine Wasserquelle verfügen, so dass Reisende an jeder Station kostenloses Trinkwasser beziehen können. An 200 Stationen unternehmen wir einen ersten Schritt, wo wir dies selbst realisieren können. Wir hoffen, dass unsere Partner, wie Gemeinden und Wasserwerke, uns helfen werden. Wenn wir wollen, können wir das gemeinsam für alle Stationen in den Niederlanden erreichen. Die erste Wasserstelle wird noch vor Ende des Monats auf dem Vorplatz der Station Alkmaar liegen, NS arbeitet dabei mit dem Trinkwasserunternehmen PWN zusammen.

Mit dieser Initiative will die NS das Trinken von Leitungswasser weiter anregen und damit auch direkt zur Reduzierung von Abfall beitragen.

Carola Wijdoogen, Direktorin für nachhaltige Wirtschaftsweise bei NS, sagt: "Wir haben festgestellt, dass die Nachfrage nach kostenlosem Leitungswasser zum Abfüllen unserer eigenen Flaschen steigt. Wir reagieren gerne darauf, denn Trinkwasser ist gesund und umweltfreundlich. Mit den Trinkwasserpunkten wollen wir die Anzahl der Kunststoffflaschen reduzieren, die im Abfall landen. Wir investieren in kostenloses Trinkwasser, weil wir glauben, dass dies den Niederlanden und unseren Reisenden hilft, eine bewusste Entscheidung für öffentliche Verkehrsmittel zu treffen und noch nachhaltiger zu reisen. Wenn wir am Bahnhof weniger Wasserflaschen verkaufen, ist das zwar wahr. Die Förderung eines gesunden und nachhaltigen Lebensstils ist uns aber wichtiger."

WKZ, Quelle NS

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