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Dienstag, 09 Oktober 2018 07:00

Europäische Union: Regionen treten der Batterieallianz bei

Im Rahmen der Europäischen Woche der Städte und Regionen haben sich am 08.10.18 der für die Energieunion zuständige Vizepräsident Maroš Šefčovič und das für Regionalpolitik zuständige Kommissionsmitglied Corina Creţu an der Gründung einer interregionalen Partnerschaft für Batterien beteiligt. Die Europäische Batterieallianz zielt auf die Stärkung einer sauberen Mobilität, die Bekämpfung des Klimawandels und die Verringerung der Abhängigkeiten, die sich aus Energieimporten ergeben.

Diese interregionale Partnerschaft, die von Slowenien geleitet wird und die Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Nouvelle Aquitaine in Frankreich, Andalusien, das Baskenland und Castilla y León in Spanien und die Lombardei in Italien umfasst, wird von der Kommission im Rahmen der Pilotaktion zur intelligenten Spezialisierung für interregionale Innovationen maßgeschneiderte Unterstützung bei der Entwicklung und Ausweitung gemeinsamer Projekte für fortschrittliche Materialien für Batterien erhalten.

Vizepräsident Šefčovič sagte: "Die Regionen sind die lebenden Labore unserer Industriepolitik. Daher ist es ausgezeichnet zu sehen, dass die Europäische Batterie-Allianz jetzt diejenigen anzieht, die diese Modernisierungsmöglichkeit nutzen und sich mit ihren Stärken und Fähigkeiten verbinden. Diese interregionalen Partnerschaften werden eine entscheidende Rolle beim Aufbau einer wettbewerbsfähigen, innovativen und nachhaltigen Batterie-Wertschöpfungskette in Europa spielen, um einen Markt zu erobern, der bis 2025 auf 250 Mrd. Euro jährlich wachsen könnte. Im Vorfeld des ersten Jahrestages der EU-Batterieallianz nächste Woche werden wir zeigen, dass die EU das Zeug dazu hat, hier eine globale Führungsrolle zu übernehmen."

Kommissarin Creţu fügte hinzu: "Ich hoffe, dass diese neue Partnerschaft andere Regionen dazu anregt, darüber nachzudenken, wie sie die verfügbare EU-Unterstützung zur Stärkung der europäischen Wertschöpfungskette für Batterien in den kommenden Jahren, auch in der nächsten Generation der kohäsionspolitischen Programme für den Zeitraum 2021-2027, optimal nutzen können. Das Pilotprojekt läuft bis Ende 2019, und die Partnerschaft wird von speziellen, innerhalb der Kommission eingerichteten Teams unterstützt, an denen Experten aus mehreren thematischen Abteilungen, aber auch von externen Experten für Finanzmodellierung, Geschäftspläne oder geistiges Eigentum beteiligt sind."

WKZ, Quelle EU-Kommission

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