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Donnerstag, 11 Oktober 2018 12:05

Frankreich: Gare du Nord und Gare de l’Est bekommen eine bessere Verbindung

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Der Verkehrsverbund Île-de-France Mobilités bestätigte am 09.10.18 die Umsetzung von Vereinbarungen, die eine bessere Verbindung zwischen den nur 500 m entfernt liegenden Pariser Bahnhöfen Gare du Nord und Gare de l’Est ermöglichen sollen. Das Gesamtprojekt wird auf 50 Mio. Euro veranschlagt, wobei alle Programmkomponenten 2024 in Betrieb genommen werden sollen.

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Mit 800.000 Passagieren, die täglich zwischen den beiden Bahnhöfen und der RER-E-Station Magenta hin- und herpendeln, gilt der Komplex als ein Umsteigeknoten in Paris. Mit dem Bau des Charles-de-Gaulle Express wird der Verkehr noch zunehmen.

Die nur 500 Meter lange Verbindung zwischen den beiden Stationen wird meist zu Fuß oder mit der Metro bewältigt. Sie gilt als schwierig und unübersichtlich und besteht aus einem Wirrwar aus von Menschenmengen überlasteten Wegen und Tunneln.

Das Projekt zur Verbesserung der Verbindung hat das Ziel, eine effektives Drehkreuz zu schaffen. Das von der Île-de-France Mobilités entwickelte Projekt wurde von Nutzern und Anwohnern während der Konsultation im Jahr 2017 entworfen und umfasst drei Aktionskomponenten:

• Erleichterung des Fußgängerzugangs zwischen den beiden Bahnhöfen in nur 6 Minuten durch Sanierung der Gehwege.

• Bildung eines 60 m langen unterirdischen Korridors zwischen beiden Stationen

• Uneingeschränkte Zugänglichkeit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, um alle Bahnsteige 5 bis 12 des Gare de l'Est mit Aufzügen aus der Metro erreichbar zu machen.

WKZ, Quelle Île-de-France Mobilités

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