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Donnerstag, 11 Oktober 2018 18:14

Frankreich: Verkaufsstart TGV InOui Freiburg - Paris

Die derzeitige Verbindung Freiburg - Paris über Mülhausen dauert mit dem TGV aktuell 3h45. Am 8. Dezember wird diese Verbindung zum letzten Mal bedient und ab 9. Dezember durch das neue Angebot Freiburg - Paris über Straßburg ersetzt. Dank der europäischen Hochgeschwindigkeitsstrecke Ost – die seit Juli 2016 in Betrieb ist und Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 320 km/h ermöglicht – verkürzt sich die Reisedauer zwischen Paris und Freiburg deutlich auf rund 3 Stunden. Das entspricht einem Zeitgewinn von etwa 45 Minuten.

inoui

Sébastien Pavot, Verkaufsleiter des TGV-Ost, erklärt: „Wir freuen uns, sowohl Offenburg als auch probeweise Lahr und Emmendingen an das TGV-Netz anzuschließen. Wir hoffen, dass diese neuen Halte gut angenommen werden und somit ein integraler Bestandteil unseres Angebots werden.“ Das neue tägliche Angebot wird Freiburg mit Paris (über Straßburg in rund 3h04 verbinden, Emmendingen mit Paris in 2h51, Lahr mit Paris in 2h35 und Offenburg mit Paris in 2h13.

Ein neues, noch attraktiveres Angebot

• Mehr Fahrten: Künftig eine Hin- und Rückfahrt an jedem Tag.
• Mehr Bahnhöfe: Von Paris und Straßburg aus werden mit Offenburg, Lahr und Emmendingen drei neue Bahnhöfe nördlich von Freiburg bedient.
• Verkürzte Reisezeit mit einer Zeitersparnis von etwa 45 Minuten: Von Paris nach Freiburg im Breisgau in künftig nur noch 3 Stunden (anstatt heute 3h45 via Mülhausen).
• Attraktiver Preis: ab 35€ in der zweiten Klasse für eine Reise Freiburg im Breisgau <> Paris und ab 15€ in der zweiten Klasse für eine Reise Freiburg im Breisgau <> Straßburg
• Verkauf der Zugtickets ab 11. Oktober über die Website OUI.sncf, der deutsch-sprachigen Internet-Seite von SNCF.
• Zugang zu SNCF-WLAN von Abfahrt bis Ankunft.

Erfolg einer engen Zusammenarbeit

Über ihre deutsche Tochtergesellschaft SVDE hat die SNCF die DB Netz AG gebeten, die Streckenführung des TGV Paris - Freiburg anzupassen. Da der Verkehr auf dem Schienennetz im Rheintal zwischen Freiburg und Offenburg sehr dicht ist, hat sich die Einführung dieser neuen Verbindung jedoch als sehr komplex erwiesen.

„Nur dank der engen Zusammenarbeit mit der DB Netz AG und der Unterstützung des Aufgabenträgers NVBW mit Herrn Heiko Focken, konnten wir das Projekt erfolgreich umsetzen", erklärt Sébastien Pavot. Die Reisezeit – die zwischen Offenburg und Freiburg leicht über der eines ICEs liegt – geht vor allem auf das hohe Verkehrsaufkommen im Schienennetz des Rheintals zurück.

Pressemeldung SNCF

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