
Fotos Trafikverket.
Am 30. Oktober wurde die renovierte Eisenbahnstrecke zwischen Söderhamn und Kilafors auf einer Eröffnungsfeier mit 35 geladenen Gästen (Unternehmen, Beamte, Regional- und Landkreise) eingeweiht. Mit Musik, Informationen und Mittagessen in Kilafors endete der Tag dann mit einer gemeinsamen Zugfahrt. Die Strecke dient als Querverbindung für den Güterverkehr, was die Ostkustbanan zwischen Söderhamn und Gävle entlastet. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 soll die Strecke vollständig in Betrieb gehen.

Die aufgerüstete Strecke dient dem Güterverkehr zwischen Söderhamn an der Ostkustbananan und Kilafors an der Norra Stambanan. Das neue Gleis wurde für schwerere Züge und längere Züge - bis zu 750 m Länge - angepasst. Damit kann mehr Güterverkehr über das Binnenland abgewickelt werden. Gleichzeitig werden Kapazitäten auf der eingleisigen Ostkustbanan zwischen Söderhamn und Gävle für den Personenverkehr freigegeben. Die Querverbindung bedeutet mehr Flexibilität und eine bessere Fähigkeit, Störungen auf der Eisenbahn im südlichen Norrland zu bewältigen.
Die Strecke ist 30 km lang. Es hat eine neue Kreuzungsmöglichkeit in Marmaverken und eine neue Verbindungskurve zur Ostkustbananan in Söderhamn. Das gesamte Oberbau ist neu. Die Gleise und alle technischen Systeme einschließlich der Oberleitung wurden ausgetauscht. Die Sicherheit wurde verbessert, indem Bahnübergänge modernisiert wurden. Die Bahn ist mit einem Zaun ausgestattet und in Marmaverket gibt es einen Tunnel für die Schüler. Der Bau hat fünf Jahre in drei Phasen gedauert.
"Diese Eisenbahnstrecke ist eine wichtige Verbindung, die wir seit langem geplant haben, und nun ist es soweit", sagt Lena Eriksson, Generaldirektorin der schwedischen Verkehrsbehörde Trafikverket. Die Strecke Söderhamn - Kilafors erfüllt nun die Anforderungen an die Sicherstellung des Güterverkehrs mit längeren und schwereren Zügen. "Die bestehende Bahn habe nun eine neue Funktion und einen besseren Standard erhalten", so Lena Eriksson weiter.
Auch Oliver Dogo von der Handelskammer Mittelschweden zeigte sich erfreut. "Diese Region hat trotz des geplanten zweispurigen Ausbaues an der Ostküste und der geplanten Norrbotniabanan noch großen Bedarf. Wir müssen das Tempo erhöhen. Ich hoffe, wir treffen uns öfter, um die komplette Infrastruktur freizuschalten."
Bengt Dahlberg, WKZ, Quelle Trafikverket