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Montag, 12 November 2018 12:38

Europäische Union: Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovič besucht Deutschland, um über Elektromobilität, Batterien und Kohle zu diskutieren

Maroš Šefčovič, Vizepräsident der Europäischen Kommission für die Energieunion, reist nach Deutschland zu einer zweitägigen Veranstaltungsreihe, die sich vor allem mit der Wettbewerbsfähigkeit Europas im Bereich der Elektromobilität und der Unterstützung eines gerechten Übergangs in kohleintensiven Regionen befasst. Am Dienstag (13. November) wird er zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf der Electric Mobility Networking Conference 2018 sprechen, wobei der Schwerpunkt auf der Produktion von Batteriezellen in Europa liegt.

Dieses aktuelle Thema wird auch bei ihrem gemeinsamen Treffen mit Branchenvertretern aus den unterschiedlichsten Bereichen der Batterie-Wertschöpfungskette diskutiert. "Batterien sind entscheidend für die Stromversorgung von sauberer Mobilität und sauberen Energiesystemen. Durch die echte Beteiligung aller Akteure nimmt Deutschland eine führende Rolle in der Europäischen Batterie-Allianz ein. Die Kommission wird diese entscheidenden Schritte zur strategischen Unabhängigkeit und Führung Europas in diesem Bereich fördern", erklärte Vizepräsident Šefčovič.

Er wird auch um 12.00 Uhr eine gemeinsame Pressekonferenz mit Minister Altmaier abhalten, bevor er eine Grundsatzrede auf der von EurActiv geleiteten Konferenz über die Zukunft des europäischen Energiebinnenmarktes hält.

Der Vizepräsident wird auch mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze zusammentreffen, um die Schritte im Vorfeld der COP24 im Dezember in Katowice, Polen, zu besprechen.

Am Mittwoch (14. November) besucht Vizepräsident Šefčovič neben dem brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke mehrere Standorte in der Lausitz, an denen der Braunkohletagebau weiterhin Teil des Wirtschaftsgefüges ist. Er wird das Engagement der Kommission für einen gerechten Übergang zu einer modernen, kohlenstoffarmen Wirtschaft hervorheben, die keine Region zurücklässt.

WKZ, Quelle EU-Kommission

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