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Montag, 19 November 2018 07:05

Polen: H. Cegielski FPS beteiligt sich am Bau einer Wasserstofflokomotive

fps

Foto PKP Cargo.

H. Cegielski - Fabryka Pojazdów Szynowych (FPS) ist am 16.11.18 der Vereinbarung zwischen PKP Cargo S.A. und dem Kohle-Bergbau-Unternehmen Jastrzębska Spółka Węglowa (JSW) über den Bau einer Wasserstofflokomotive beigetreten. FPS hat in dieser Angelegenheit eine Absichtserklärung unterzeichnet, die im Juni dieses Jahres schon von PKP CARGO und JSW unterzeichnet wurde.

Die Zeremonie fand während des polnischen Wirtschaftskongresses 590 in Rzeszów statt. Das Dokument betrifft die Zusage von drei Unternehmen im Zusammenhang mit der kommerziellen Nutzung von Wasserstoff auf der Schiene. Die beteiligten Parteien werden bei der Forschung und der Arbeit an der Herstellung neuer Arten von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen zusammenarbeiten.

JSW plant, Wasserstoff im industriellen Maßstab zu produzieren, da Wasserstoff aus Koksofengas gewonnen werden kann, das wiederum ein Nebenprodukt der Kohleverkokung ist. Isolierter und gereinigter Wasserstoff kann zur Erzeugung von ökologischem und emissionsfreiem Strom verwendet werden, der das Verkehrsmittel antreiben kann. Der Empfänger von Wasserstoff kann die Eisenbahn sein, aber zuerst müssen Lokomotiven mit einem solchen Antrieb gebaut werden.

Die Konfiguration und der Bau solcher Lokomotiven wird von FPS übernommen, und PKP Cargo wird eine Lokomotive für die Erprobungsphase zur Verfügung stellen - dies ist die erste Stufe vor dem Bau eines Prototypen einer neuen polnischen Wasserstofflokomotive. Das Projekt wird auch von der Agencji Rozwoju Przemysłu, dem Eigentümer von FPS in Poznań, unterstützt.

Der stellvertretende Infrastrukturminister Andrzej Bittel, der bei der Zeremonie anwesend war, wies auf die große Bedeutung der Absichtserklärung hin, da bisher noch niemand den Bau einer wasserstoffbetriebenen Lokomotive in Polen durchgeführt hat. "Ich gehe davon aus, dass das Projekt ein Erfolg wird, denn schließlich treffen sich drei Partner mit geoßen Erfahrungen und Kompetenzen", sagte Andrzej Bittel.

WKZ, Quelle PKP Cargo

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