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Montag, 26 November 2018 07:05

Dänemark: Kundenrückgang in Westdänemark - Transportminister glaubt an Bahn-Zukunft

ic 4 kleine belt brucke

Die IC4-Triebwagen kommen aktuell zum Einsatz, weil bei den Dänischen Staatsbahnen (DSB) keine anderen Fahrzeuge zur Verfügung stehen, doch sind die Züge mit Dieselantrieb weiter von Pannen verfolgt. Foto DSB.

Der dänische Transportminister Ole Birk Olesen (LA) ist trotz der Tatsache, dass in den vergangenen fünf Jahren in Jütland und auf Fünen 15 Prozent der Reisenden der Bahn den Rücken gekehrt haben, von einem neuen Aufschwung des Schienenreiseverkehrs überzeugt.

Er verweist darauf, dass in einigen Jahren mit der Elektrifizierung weiterer Hauptstrecken in Dänemark zwischen vielen Städten Züge mit Tempo 200 fahren werden. Das werde der Bahn Vorsprung vor Bussen und Autos verschaffen.

Ursache des Passagierrückgangs sei die Fehlentscheidung der 1990er Jahre gewesen, anstelle der Bahnelektrifizierung auf Dieseltriebwagen der Baureihe IC 4 zu setzen. Deren Versagen trage eine Mitschuld an der Misere des dänischen Bahnverkehrs während der vergangenen Jahre.

Die Dänischen Staatsbahnen (DSB) bestätigen die Angaben über den Kundenrückgang in Westdänemark. Der transportpolitische Sprecher der oppositionellen Sozialdemokraten, Rasmussen Prehn, gibt der bürgerlichen Regierung eine Mitschuld am Kundenschwund der Bahn. Diese habe während der vergangenen Jahre der Bahn in Dänemark im großem Umfang Finanzmittel entzogen. Außerdem habe sie das Autofahren billiger gemacht. 

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