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Dienstag, 18 Dezember 2018 07:00

Großbritannien: Weitere Zweifel an der Kostenprognose zu HS2

Die Entscheidung für die Genehmigung des Hochgeschwindigkeitsbahnprojekts HS2 basierte auf Kostenschätzungen, die um Hunderte von Millionen GBP zu niedrig gewesen sein sollen. Ein ehemaliger leitender Angestellter des Unternehmens erklärte am 17.11.18 gegenüber der Sendung Panorama der BBC, dass das Unternehmen die Abgeordneten getäuscht habe.

Das vorhergesagte Budget für die Hochgeschwindigkeitsstrecke stieg von einer ursprünglichen Schätzung von 34 Mrd. GBP auf Mrd. GBP an, während es Sorgen des Finanzministeriums gab, dass die Kosten auf mehr als 100 Mrd. GBP (111 Mrd. Euro) ansteigen könnten.

Der Zeuge nannte eine große Anzahl falscher Objekte, die die Organisation nicht budgetiert habe. Das Management von HS2 hätte Warnungen über die fehlerhaften Schätzungen ignoriert, bevor der Zeuge seinen Posten verließ. Ein weiterer Whistleblower erzählte Panorama, dass HS2 höhere Schätzungen über die Grundstückskosten verwendete als gegenüber den Abgeordneten genannt, die für die Genehmigung des Projekts stimmten.

HS2 erklärte, dass man gegenüber den Abgeordneten die korrekten Verfahren zur Aktualisierung über das sich ändernde Budget befolgt hätte. Der HS2-Chef Mark Thurston sagte gegenüber Panorama: "Ich mache mir keine Sorgen um die Überschreitung der Ausgaben. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein Budget haben werden, zu dem wir stehen können."

WKZ, Quelle Guardian

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