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Dienstag, 18 Dezember 2018 10:00

Griechenland: Große Umorganisation des regionalen Busverkehrs in Athen geplant

Um dem Straßenverkehrschaos in Athen etwas Herr zu werden und um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen, planen die Athener Nahverkehrsorganisation OASA und das genossenschaftlich regional organisierte Busunternehmen KTEL Attikis, das nahezu ein Monopol im regionalen Busverkehr hat, die Überlandbusse künftig an fünf zentralen Haltestellen am Rande der Stadt enden zu lassen, an denen dann ein guter Anschluss zum Zentrum der Stadt mit (schienengebundenen) Verkehrsmitteln besteht.

Die KTEL-Fahrpreise sollen dann entsprechend günstiger, die Reisezeiten kürzer werden. Das berichteten gestern (17.12.18)  mehrere griechische Medien.

Eine Umsetzung bedeutet nicht nur eine Attraktivitätssteigerung sondern auch eine - endlich - verbesserte Kooperation der verschiedenen öffentlichen Verkehrsträger in der Metropole.

Prof. Dr. Johannes Schenkel

 

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