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Donnerstag, 03 Januar 2019 10:19

Dänemark: Anzahl der Todesopfer auf acht gestiegen

Die Polizei hat nach der Untersuchung des verunglückten Zuges auf der Westbrücke der Verbindung über den Großen Belt (Storebæltsbroen) zwei weitere Todesopfer gefunden, so dass insgesamt acht Todesfälle im Unfallzug zu verzeichnen sind.

In der Nacht arbeitete die Polizei von Fünen (Fyns Politi) daran, den Zug zu untersuchen, der zusammen mit dem Güterzug auf der für den Eisenbahnbetrieb geschlossenen Brücke stand. Die Schäden am Personenzug waren so groß, dass es schwierig war, vollständig in den Bereich einzudringen, der am schwersten beschädigt war, als er sich auf der Brücke befand. Nachdem die Ermittler in der Nacht den Zug auf ein gesichertes Gebiet gebracht hatten, konnte der Zug genauer untersucht werden, so dass die Polizei jetzt mit Sicherheit sagen kann, dass sich keine Personen mehr im Zug befinden.

Die acht Todesfälle sind drei Männer und fünf Frauen. Es gibt keine Kinder unter den Toten. Vier der Toten konnten mittels DNA und Dentalkarten bereits identifiziert werden. Die Anzahl der Toten entspricht der Anzahl der als vermisst gemeldeten Personen, mit deren Angehörigen die Polizei in Kontaktt steht. Das Gepäck, das sich im Zug befand, befindet sich in Polizeigewahrsam.

Der dönische Infrastrukturverwalter Banedanmark ist gestern davon ausgegangen, dass die Strecke heute (03.01.19) gegen 10 Uhr wieder befahrbar sein wird. Die Oberleitung wurde auf 500 m in einer Spur und in 200 m in der zweiten Spur beschädigt.

WKZ, Quelle Fyns Politi, Banedanmark

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Letzte Änderung am Donnerstag, 03 Januar 2019 10:42

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