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Donnerstag, 03 Januar 2019 12:13

Dänemark: Schweigeminute für die Opfer

Die dänische Staatsbahn DSB hat beschlossen, heute um 14.00 Uhr eine Schweigeminute einzulegen. Hintergrund ist der gestrige tragische Zugunglück auf dem Großen Belt, bei dem acht Passagiere ihr Leben verloren und 16 verletzt wurden. Die Schweigeminute wird im gesamten Unternehmen durchgeführt, wo sie den Betrieb nicht beeinträchtigt. Gleichzeitig wird die DSB den halben Tag lang Trauerbeflaggung anordnen.

"Ich bin zutiefst besorgt über den Unfall und möchte den Überlebenden, den Verletzten und allen anderen, die an dem gestrigen Vorfall beteiligt waren, mein tief empfundenes Mitgefühl aussprechen. Mein Dank gilt auch den Mitarbeitern und der Polizei und dem Rettungsdienst, die unter sehr traumatischen Bedingungen nach dem Unfall mitgewirkt haben", sagt Peter Schütze, Vorstandsvorsitzender der DSB.

Nach dem Unfall leitete die DSB routinemäßig eine Reihe von Untersuchungen und internen Analysen der Umstände des gestrigen Unfalls ein.

"Wir werden unsere eigenen Verfahren sehr sorgfältig überprüfen, um festzustellen, ob der Unfall zu einer internen Veränderung bei DSB führen muss. Es ist Aufgabe der Unfalluntersuchungsstelle und der Polizei, den Vorfall und die Unfallursache zu klären. Natürlich trägt DSB mit allem, was wir können, zur Untersuchung der Havarikommissionen bei. Die Eisenbahn ist eines der sichersten Verkehrsmittel, und das muss es auch weiterhin sein", sagt Flemming Jensen, CEO der DSB.

WKZ, Quelle DSB

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