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Mittwoch, 16 Januar 2019 10:11

Großbritannien: Eurotunnel reagiert auf die Brexit-Abstimmung

Eurotunnel gab heute (16.01.19) bekannt, die Abstimmung der Abgeordneten gegen die Genehmigung der Rücktrittsvereinbarung zum Brexit durch das Unterhaus zur Kenntnis genommen zu haben. Eurotunnel fordert die politischen Entscheidungsträger nun auf, die Art der Grenzbeziehungen und -kontrollen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union so bald wie möglich zu klären.

Nur die Festlegung klarer Regeln wird es den Unternehmen ermöglichen, weiterhin zu investieren, Arbeitsplätze zu schaffen und den wichtigen menschlichen, sozialen und kulturellen Austausch zu erhalten, der sowohl dem Vereinigten Königreich als auch der EU zugute kommt. 26% des Handels zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU werden durch den Kanaltunnel abgewickelt, der Hunderttausende von Arbeitsplätzen fördert.

In den letzten zwei Jahren hat sich Eurotunnel, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, mit voller Unterstützung seiner 2.500 Mitarbeiter auf alle Ergebnisse vorbereitet und die Infrastruktur so angepasst, dass der Verkehrsfluss durch den Tunnel mit oder ohne Deal aufrechterhalten wird.

Eurotunnel arbeitet derzeit daran, dass neue Grenzkontrollen keine wesentlichen Auswirkungen auf den Tunnelverkehr haben werden. Bei der Eröffnung des Tunnels im Jahr 1994 wurden LKW nur drei Arten von Kontrollen unterworfen, verglichen mit heute acht separaten Kontrollen. Diese Zunahme des Kontrollniveaus im Laufe der Zeit hat nicht verhindert, dass sich der Lkw-Verkehr im gleichen Zeitraum zwischen 1994 und 2018 vervierfacht hat.

Die Millionen von Kunden von Eurotunnel können die Innovationen für die Zukunft über die Online-Kampagne #BrexitAndBeyond verfolgen, die im November 2018 gestartet wurde.

WKZ, Quelle Eurotunnel

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