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Donnerstag, 17 Januar 2019 11:02

Europäische Union: Güterverkehr steigt leicht, aber Deutschland hat den stärksten Rückgang

Im Jahr 2017 stieg der Schienengüterverkehr in der Europäischen Union (EU) gegenüber 2016 um 13 Mrd. tkm (Tonnenkilometer) und erreichte 416 Mrd. tkm. Dies entspricht einem Anstieg von 3,2 % gegenüber dem Vorjahr und folgt seit 2013 einem positiven Trend. Der Schienengüterverkehr ist 2017 auf dem höchsten Jahresniveau seit dem Tiefpunkt von 353 Mrd. tkm im Jahr 2009 im Zuge der Wirtschaftskrise.

eustat

Dies geht aus den Eurostat-Datenquellen rail_go_typepas und rail_go_quartal hervor.

Das jährliche Wachstum zwischen 2016 und 2017 wurde in 17 EU-Mitgliedstaaten verzeichnet. Absolut gesehen verzeichnete Deutschland in diesem Zeitraum den stärksten Rückgang (-3,9 Mrd. Tonnenkilometer), gefolgt von Lettland (- 0,9 Mrd. Tonnenkilometer) und Italien (-0,3 Mrd. Tonnenkilometer).

Vier Länder meldeten dagegen im gleichen Zeitraum absolute Zuwächse von mehr als einer Mrd. tkm, nämlich Polen (+6,2 Mrd. tkm), Ungarn (+2,8 Mrd. tkm), Litauen (+1,6 Mrd. tkm) und Rumänien (+1,5 Mrd. tkm).

Hinweis zur Auswertung:

Die Daten umfassen nur die wichtigsten Eisenbahnunternehmen, die wie folgt definiert sind:
• Bis 2015: Unternehmen mit einer Gesamtverkehrsleistung von mehr als 500 Mio. tkm oder 200 Mio. Personen-km.
• Ab 2016: Unternehmen mit einem Gesamtvolumen des Güterverkehrs von mindestens 200 Mio. tkm oder mindestens 500 000 t oder einem Gesamtvolumen des Personenverkehrs von mindestens 100 Mio. Personen-km.

Prof. Dr. Johannes Schenkel, WKZ, Quelle Eurostat

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