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Freitag, 15 Februar 2019 12:38

Schweiz: Acht Planerteams für Zürich Stadelhofen qualifiziert

stad

Die SBB plant am Bahnhof Zürich Stadelhofen ein viertes Gleis, um die steigenden Passagierzahlen bewältigen zu können. Acht Planerteams haben sich für den Projektwettbewerb qualifiziert. Diese werden bis Herbst 2019 ihre beste Lösung für die Erweiterung des Bahnhofes erarbeiten.

Für den Ausbauschritt 2035 des Strategischen Entwicklungsprogrammes (STEP) hat der Bund die SBB mit der Planung eines zusätzlichen vierten Gleises des Bahnhofs Zürich Stadelhofen beauftragt. Um für die Erweiterung des Bahnhofes die aus architektonischer, baulicher und wirtschaftlicher Sicht beste Lösung zu finden, lancierte die SBB im Oktober 2018 einen öffentlichen Projektwettbewerb. Acht Planerteams haben sich für den Wettbewerb qualifiziert, vorbehältlich der 20-tägigen Beschwerdefrist (siehe Kasten). Im Herbst 2019 wählt eine unabhängige Jury das Siegerprojekt. In der Jury unter dem Vorsitz der Zürcher Architektin Lisa Ehrensperger sind neben der SBB insbesondere das Amt für Städtebau der Stadt Zürich sowie die Denkmalpflege des Kantons Zürich vertreten.

Zürich Stadelhofen ist heute mit rund 80 000 Reisenden und 770 Zügen pro Tag der drittgrösste Bahnhof im Kanton Zürich. Mit dem Ausbau der Infrastruktur könnten mehr Züge im Bahnhof verkehren, was das heutige Nadelöhr im Netz der Zürcher S-Bahn beseitigt. Vom Ausbau des Bahnhofs Stadelhofen würde nicht nur Zürich profitieren, sondern auch die weiteren Kantone, die an die Zürcher S-Bahn angeschlossen sind, und die Landesversorgung, weil weniger Engpässe für Güterverkehr während der Hauptverkehrszeiten des Personenverkehrs bestünden.

Die Arbeiten für die Erweiterung des Bahnhofes Zürich Stadelhofen beinhalten neben dem zusätzlichen vierten Gleis auf der Bergseite die Anschlüsse an die bestehenden Tunnel Richtung Zürich HB und Zürich Stettbach sowie einen zweiten eingleisigen Tunnel bis Zürich Tiefenbrunnen. Bis im Herbst 2021 erarbeitet die SBB dazu das Vorprojekt. Diese Arbeiten sind im Ausbauschritt 2025 des Bundes finanziert und finden aufgrund der Komplexität und entsprechend langen Vorlaufzeiten bereits jetzt statt, damit das Projekt bei einem positiven Parlamentsentscheid schneller bis zur Baureife weiterentwickelt werden kann. Dies bedeutet nicht, dass das Projekt im nächsten Ausbauschritt enthalten ist. Das eidgenössische Parlament entscheidet darüber voraussichtlich bis Ende 2019.

Für den Architekturwettbewerb qualifizierte Planerteams:

Planergemeinschaft Stadelhofen
Dürig AG
Amstein + Walthert AG
Emch+Berger AG
dsp Ingenieure + Planer AG
ILF Beratende Ingenieure AG
Studio Vulkan Landschaftsarchitektur

DPA / Dominique Perrault Architecture SA
DPA / Dominique Perrault Architecture SA
Werner Sobek AG
HL-Technik AG
PWP Landscape Architecture
Bahn-Support GmbH

Projektgruppe Calatrava / Calatrava Valls SA
Calatrava Valls SA
B+S AG
Pöyry Schweiz AG
Dr. Vollenweider AG
eicher+pauli Luzern AG
ga-solution AG
Stauffer + Rösch AG

INGE Team SAMBA
SAM Architekten und Partner AG
F. Preisig AG
Lombardi AG - Beratende Ingenieure
Lombardi AG/ Lombardi Ingegneri
Binatec Ingenieure AG
'Bähler AG
bbz bern gmbh, landschaftsarchitekten BSLA

Planerteam 5+
Cometti Truffer Architekten AG
Locher Ingenieure AG
HDZ Ingenieure AG
Meierhans + Partner AG
Hager Partner AG

Theo Hotz Partner Architekten AG
Theo Hotz Partner Architekten AG
Basler & Hofmann AG
extra Landschaftsarchitekten AG

Planergemeinschaft EBP Schweiz AG / Itten+Brechbühl AG
Itten+Brechbühl AG
KCAP Architects&Planners GmbH
EBP Schweiz AG
Walt Galmarini AG
vetschpartner Landschaftsarchitekten AG

ARGE giuliani.hönger ag dipl. architekten eth-sia-bsa / Caretta+Weidmann Generalplaner AG
giuliani.hönger ag dipl. architekten eth-sia-bsa
Schnetzer Puskas Ingenieure AG
ADZ, Aicher De Martin Zweng AG
TIB, Technik im Bau AG
enerpeak AG
Anton LAndscape GmbH
Caretta+Weidmann Generalplaner AG
Caretta+Weidmann Baumanagement AG

Pressemeldung SBB

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