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Dienstag, 19 Februar 2019 14:10

Europäische Union: Kommission begrüßt erste EU-Normen zur Verringerung der Umweltverschmutzung durch Lkw

Das Europäische Parlament und der Rat haben heute Morgen eine vorläufige Einigung über eine Verordnung erzielt, mit der zum ersten Mal in der EU strenge CO2-Emissionsnormen für Lastkraftwagen festgelegt werden. Die heutige Vereinbarung folgt der im Dezember erzielten Einigung über neue CO2-Emissionsnormen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in der EU für den Zeitraum nach 2020.

Als Teil der von der Juncker-Kommission vorgelegten Legislativvorschläge für eine saubere Mobilität ist sie ein weiterer Schritt zur Modernisierung des europäischen Mobilitätssektors und seiner Vorbereitung auf die Klimaneutralität in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts.

Nach der heutigen Vereinbarung müssen die Emissionen neuer Lkw im Jahr 2030 um 30 % niedriger sein als die Emissionen von 2019. Die neuen Rechtsvorschriften werden die Emissionsziele der Mitgliedstaaten unterstützen, Anreize für Innovationen schaffen, umweltfreundliche Mobilitätslösungen fördern, die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie stärken und die Beschäftigung fördern, gleichzeitig die Kraftstoffverbrauchskosten für die Verkehrsunternehmen senken und zu einer besseren Luftqualität beitragen.

Der für Klimaschutz und Energie zuständige Kommissar Miguel Arias Cañete sagte: "Mit den ersten vereinbarten EU-Emissionsnormen für Lastkraftwagen vervollständigen wir den Rechtsrahmen, um das europäische Ziel zu erreichen, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 40 % zu senken. Das Europäische Parlament und der Rat haben eine ehrgeizige und ausgewogene Einigung erzielt. Die neuen Ziele und Anreize werden dazu beitragen, die Emissionen zu verringern, den Verkehrsbetrieben Kraftstoffeinsparungen zu ermöglichen und die Luft für alle Europäer sauberer zu machen. Für die EU-Industrie ist dies eine Gelegenheit, Innovationen in Richtung emissionsfreier Mobilität zu fördern und ihre globale Führungsrolle bei sauberen Fahrzeugen weiter auszubauen.

WKZ, Quelle EU-Kommission

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