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Samstag, 23 März 2019 10:00

Chile: Reisebericht Valparaíso

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Chile hat eine geographische und eisenbahntechnische Randlage – beides zu Unrecht. Valparaíso geniesst dank seiner Lage und Kultur den Status eines UNESCO-Welterbes.

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Das lässt sich trotz Hanglage bequem zu Fuss erkunden, sinnvoll ergänzt vom Stadtverkehr. Da ist zum einen die Metro de Valparaíso, die auf Breitspur unter 3 kV= Fahrdraht seit 2005 mit modernen Alstom Triebzügen X’Trapolis bis Limache verkehrt. Der einzige bahntechnische Wermutstropfen: Valparaíso ist der grösste Pazifikhafen von Chile, nur der vermutete Güterverkehr auf der Schiene ist inexistent.

Bekannter dagegen sind die Ascensores de Valparaíso, die als Standseilbahnen mit bis zu 45° Steigung die steilen Hügel mitüberwinden helfen. Pardon, eine ist sogar eine von nur 3 weltweiten Senkrechtseilbahnen. Etliche sind noch in Betrieb und die inoffizielle Webseite ascensoresvalparaiso.org vermittelt mehr über deren Lage und aktuellen Betrieb.

Jedenfalls ein einmaliges Erlebnis für umgerechnet 0.20 Euro. Gänzlich unbekannt ist dagegen die O-Bus Linie 802, auf der neben 30-jährigen Gebrauchtfahrzeugen aus Luzern die ältesten O-Busse der Welt im Linienverkehr verkehren: Pullmann Wagen aus den USA mit Baujahren 1947/48 und 1953. Nicht nur wegen des Fahrgefühls sondern auch aufgrund der Linienführung durch die Altstadt ist eine Mitfahrt ein absolutes Muss.

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Letzte Änderung am Samstag, 23 März 2019 10:19