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Mittwoch, 11 Oktober 2017 10:09

Vereinigte Staaten: Schienentransport von Erdölprodukten mit hohen Umweltkosten verbunden

Während sich die politische Debatte um die Transportkosten für Rohöl in den Vereinigten Staaten meist auf die Schäden durch Unfälle und Leckagen konzentriert hat, wird eine viel schwerwiegendere externe Kostenbelastung durch Luftverschmutzung und Treibhausgasemissionen übersehen, wie eine neue Studie der Autoren Karen Clay, Akshaya Jha, Nicholas Muller und Randall Walsh der Carnegie Mellon University und der University of Pittsburghs jetzt festgestellt hat.

Das Papier erstellt neue Schätzungen der Kosten der Luftverschmutzung und der Treibhausgaskosten durch den Transport von Erdölprodukten mit der Bahn und über Pipelines. Ausgehend von den Daten für Rohöl, das 2014 aus North Dakota transportiert wurde, stellt das Papier fest, dass die Kosten für Luftverschmutzung und Treibhausgase für die Schiene fast doppelt so hoch sind wie für Pipelines. Darüber hinaus sind die Kosten für Luftverschmutzung und Treibhausgase viel größer als die Schätzungen der Kosten für Leckagen und Unfälle. Insbesondere sind sie für die Schiene mehr als doppelt so groß und für Pipelines mehr als achtmal so groß.

Die Ergebnisse der Autoren zeigen, dass die politische Debatte um den Erdöltransport Unfälle und Ölverschmutzungen zu stark hervorgehoben hat und dabei eine viel schwerere externe Kostenquelle, nämlich die Luftverschmutzung und die Treibhausgasemissionen, außer Acht gelassen wurde.

Die Studie "The External Costs of Transporting Petroleum Products by Pipelines and Rail: Evidence From Shipments of Crude Oil from North Dakota" ist bei Elsevier erhältlich (DOI: 10.3386/w23852).

WKZ, Quelle The National Bureau of Economic Research

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Letzte Änderung am Donnerstag, 29 Juli 2021 08:43