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Mittwoch, 11 März 2020 07:05

Vereinigte Staaten: Bahngewerkschaften fordern FRA zum Handeln bezüglich der Verbreitung des Coronavirus auf

Die amerikanische Eisenbahner-Gewerkschaft BLET (Brotherhood of Locomotive Engineers and Trainmen) und die SMART Transportation Division (SMART-TD) fordern die Bahnindustrie auf, die richtigen Schritte bezüglich des Coronavirus zu unternehmen. Das bedeutet, dass sie die Krankenstandsregelung ändern und sicherstellen muss, dass erkrankte Eisenbahner ordnungsgemäß geheilt werden können.

BLET-Präsident Dennis Pierce hat kürzlich einen Brief an die National Railway Labor Conference, die American Short Line and Regional Railroad Association (ASLRRA) und die American Public Transportation Association (APTA) geschrieben, in dem er die Maßnahmen skizziert, die Güter- und Personenbahnen während des Coronavirus-Ausbruchs ergreifen sollten. Eisenbahner, die unter Symptomen leiden, sollten zu Hause bleiben dürfen, bis ihr Fieber für 24 Stunden abgeklungen ist.

"Dieser Schritt wird eine weitreichende Trennung zwischen Kranken und Gesunden bewirken", sagte Pierce.

Was die sanitären Einrichtungen betrifft, so will BLET, dass die Eisenbahnen Handdesinfektionsmittel und Tücher mit einem Isopropylalkoholgehalt von 60-90 Prozent bereit stellen. Wischtücher sollen auch Chlorhexidin-Gluconat (4 Prozent) und Benzethoniumchlorid (.5 Prozent) enthalten.

BLET erwartet auch, dass die Federal Railroad Administration (FRA) Maßnahmen ergreift, wenn es um den Schutz der Bahnbeschäftigten vor dem Coronavirus geht. Die Association of American Railroads, die ASLRRA und die APTA haben darauf hingewiesen, dass die Eisenbahngesellschaften alles tun, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

WKZ, Quelle RT&S, BLET

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