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Freitag, 20 Oktober 2017 11:24

Vereinigte Staaten: Renfe erhebt Einspruch gegen Hochgeschwindigkeitsvergabe an Deutsche Bahn

Die California High-Speed Rail Authority musste auf ihrer monatlichen Sitzung am Donnerstag (19.10.17) die Genehmigung für die Vertragsvergabe über 30 Mio. USD zum Betrieb der Hochgeschwindigkeitsstrecke vom Silicon Valley nach Bakersfield als Early-Train-Operator an die DB Engineering & Consulting USA verschieben. Ein in letzter Minute eingelegter Widerspruch des spanischen Hochgeschwindigkeitsbahnbetreibers Renfe veranlasste das Gremium dazu, den gesamten Prozess zu unterbrechen.

"Ich denke, dass wir diesen Prozess ein wenig im Interesse der Fairness aufschieben müssen," sagte der Board Chairman Dan Richard während der Sitzung. DB Engineering & Consulting ist der in den USA ansässige Zweig des deutschen Bahngiganten Deutsche Bahn und gilt weithin als Qualitätsanbieter, der Erfahrung und technisches Geschick in die Bemühungen der Behörde einbringen kann, um den Hochgeschwindigkeitsbahnverkehr sicher, kompetent und profitabel zu machen.

Allerdings wiesen Vertreter von Renfe darauf hin, dass sie die höchste Punktzahl bei den technischen Antworten erzielt und eines der niedrigsten monetären Gebote abgegeben hätte. Die Vertreter der Renfe erhielten aber eine geringere Bewertung für ihre Antworten in den mündlichen Interviews, was laut Renfe subjektiv sei.

"Wir werden zu einem kritischen Zeitpunkt einen Monat Verspätung haben", hiess es von Seiten der Behörde während eines öffentlichen Kommentars. Die Behörde wird sich voraussichtlich im November erneut mit der Vertragsfrage befassen.

WKZ, Quelle Courthouse News Service

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Letzte Änderung am Freitag, 20 Oktober 2017 12:22