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Dienstag, 14 November 2017 09:07

Demokratische Republik Kongo: Entgleister Güterzug führt zu über 30 Toten

Bei einer Eisenbahnkatastrophe am Sonntagmorgen (12.11.17) in der südlichen Provinz Lualaba in der Demokratischen Republik Kongo sind 33 Menschen gestorben und viele wurden verletzt. Das kleine Dorf Buyofwe, etwa 25 km von der Stadt Lubudi in der Provinz Lualaba entfernt und nahe der Bergbaustadt Luena in der Nachbarprovinz Katanga gelegen, war am 12. November 2017 Schauplatz einer Eisenbahn-Katastrophe.

Auf einer abwärtigen Strecke geriet die Lokomotive des aus 13 Wagen, darunter Kesselwagen mit brennbaren Flüssifkeiten, bestehenden Güterzuges außer Komtrolle und der Zug stürzte in eine Schlucht. Die Kesselwagen gerieten in Brand und an Bord des Güterzuges illegal mitfahrende Reisende kamen zu Schaden.

"Der Schaden ist enorm. Bisher wurden etwa dreißig Leichen gefunden und 26 Verletzte in das Krankenhaus in Lubudi gebracht", berichtete Richard Muyej Mangez, Gouverneur der Provinz Lualaba, gegenüber Reportern. Die Zufahrt zum Unfallort war wegen der schlechten Straßenverhältnisse, insbesondere während dieser Regenzeit, schwierig. "Wenn Personen zu Schaden kamen, betrachten wir sie als blinde Passagiere", sagte Sylvestre Ilunga Ilukamba, ein hoher Beamter der Société nationale de chemin de fer du Congo (SNCC).

Die laufenden Untersuchungen sollen dazu beitragen, die technischen und sogar menschlichen Faktoren des Unfalls zu identifizieren. In betracht gezogen werden sowohl materielle als auch menschliche Aspekte, z. B. die Nichteinhaltung der geforderten Geschwindigkeiten durch das Personal.

WKz, Quelle Jeune Afrique

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