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Dienstag, 03 Januar 2017 09:40

Marokko: LGV Maroc soll Mitte 2018 in Betrieb gehen

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2011 legten König Mohamed VI von Marokko, ONCF-Generaldirektor Mohamed Rabie Khlie und Nicolas Sarkozy den Grundstein zur LHV Maroc. Fotos Présidence de la République/L. Blevennec.

Am 29.12.16 haben der Generaldirektor der ONCF, Mohamed Rabie Khlie, und der PDG der SNCF, Guillaume Pepy, die "allgemeine Mobilisierung'' für den Bau des 200 km langen Abschnitts Tanger - Kenitra der LGV Maroc verfügt. Das Dekret beinhaltet einen Nachtrag zum ursprünglichen Vertrag zwischen den beiden Unternehmen und soll sicherstellen, dass die Strecke, die ursprünglich schon im Dezember 2015 in Betrieb gehen sollte, nun bis Mitte 2018 fertig gestellt wird.

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke wird Tanger in 1 h 20 mit Rabat und in 2 h 10 mit Casablanca verbinden. Die SNCF begleitet die ONCF in der Bauherrschaft. Die Strecke stellt laut Le Monde eine "Herausforderung und einen Stolz für das Königreich dar", das das erste Land sein wird, das in Afrika einen Zug mit 320 km/h betreiben kann.

5600 Männer arbeiten auf einer "200 km langen Baustelle der Superlative", auf der "das Äquivalent von 60 Bergen von Erde und Geröll in fünf Jahren umgelagert wird, um das längste je realisierte TGV-Viadukt mit einer Länge von 100 Kilometern über Pfähle im Boden zu verankern".
Mohamed Rabie Khlie unterstreicht gegenüber Le Monde, dass Marokko mit der LGV "europäische Standards zu den geringsten Kosten auf der Welt" einführen wird. Die Baukosten betragen 9 Mio. Euro/km gegenüber 20 Mio. Euro/km für die LGV Tours - Bordeaux.

WKZ, Quelle Le Monde

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Letzte Änderung am Donnerstag, 23 November 2017 09:49