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Sonntag, 25 März 2018 14:06

Neuseeland: Wellington "cable cars" - heute Standseilbahn

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Bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert gab es Bestrebungen, die höher gelegenen Stadtteile von Neuseelands Hauptstadt Wellington mittels Kabelbahnen nach australischem oder US-amerikanischem Vorbild zu erschließen. Die erste und einzige Bahn in Wellington wurde schließlich 1902 eröffnet, wobei es sich bis 1978 um ein echtes "cabel car" im Sinn der heute noch verkehrenden Bahnen in San Francisco (USA) gehandelt hat.

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D.h. ein endloses Seil lief permanent angetrieben im Kreis und die Kabelbahnwaggons klemmten sich am Seil fest um sich in Bewegung zu setzten oder klinkten sich aus um zum Stillstand zu kommen. Bis 1933 erfolgte der Antrieb des Seils per Dampfmaschine, dann elektrisch.

Nachdem die Anlage nach mehr als 75 Betriebsjahren der Erneuerung bedurfte, wurde der Kabelbahnbetrieb 1978 eingestellt und die Anlage mit Schweizer Technik in eine echte Standseilbahn umgebaut. Diese verbindet seither die Innenstadt von Wellington mit dem Stadtteil Kelburn, hat eine schräge Länge von 610m wobei ein Höhenunterschied von 120m überwunden wird.

Die Spurweite beträgt 1000mm, die beiden Wagen haben ein Fassungsvermögen von je 100 Personen. Pro Jahr befördert dieses Wahrzeichen von Wellington ca. 1 Mio Fahrgäste. In der Bergstationen ist ein kleines, aber feines Museum der Bahn untergebracht welches umfassend die interessante Technik und Entwicklung der Bahn darstellt.

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