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Freitag, 31 Mai 2024 07:00

Armenien: Verkehr mit Georgien nach Unwetter unterbrochen

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Fotos Südkaukasus-Eisenbahn.

Infolge der Naturkatastrophe vom 25. und 26. Mai wurden in der Region Lori an acht Stellen Bahngleise mit einer Gesamtlänge von bis zu 2 km beschädigt. Darüber hinaus wurden vier Umspannwerke und elektrische Anlagen in Bahnhöfen überflutet sowie drei Ingenieurbauten und Stromübertragungsleitungen beschädigt.

Am 26. Mai begann die Südkaukasus-Eisenbahngesellschaft gleichzeitig mit den Arbeiten zur Feststellung des Schadensausmaßes und zur Wiederherstellung der zerstörten Infrastruktur. Unter dem Vorsitz des Generaldirektors der "Südkaukasus-Eisenbahn" A. Mel'nikov wurde ein Stab der Eisenbahngesellschaft gebildet, der die Wiederherstellungsarbeiten zur Beseitigung der Folgen der Überschwemmung der Infrastruktur organisieren sollte. Zusammen mit eingeladenen Fachleuten der russischen AG "Rosželdorproekt" wird eine detaillierte Untersuchung aller überschwemmten Gebiete durchgeführt, um den Umfang, die Technologie der Arbeiten und die Menge der für die Wiederherstellung der Infrastruktur erforderlichen Materialien zu bestimmen.

Die Umspannwerke werden derzeit trockengelegt, und die Stromversorgung und die Kommunikation in den beschädigten Stationen werden wiederhergestellt. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für territoriale Verwaltung und Infrastruktur werden vorläufige Pläne für den Bahnbetrieb ausgearbeitet.

Der Bahnverkehr mit Georgien ist unterbrochen. Die internationale Züge auf den Strecken Erevan -Tbilisi - Erevan fallen aus. Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs wird auf der offiziellen Website www.railway.am bekannt gegeben.

WKZ, Quelle Südkaukasus-Eisenbahn

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