Neun Menschen wurden getötet und mindestens 60 verletzt, als der Kanchanjunga Express in Richtung Sealdah in der Nähe des Bahnhofs New Jalpaiguri in Westbengalen mit einem Güterzug kollidierte. Die Kollision ereignete sich zwischen den Bahnhöfen Neechbari und Rangapani, etwa sieben Kilometer von New Jalpaiguri entfernt, und führte zum Entgleisen der hinteren Wagen.
Laut vorläufiger Untersuchung hat der Güterzug ein Signal überfahren und den Kanchanjunga Express der Northeast Frontier Railway (NFR) von hinten gerammt. Berichten zufolge entgleisten drei Waggons des Kanchanjunga Express und kippten zur Seite. Der Zug war zur Hauptreisezeit voll besetzt, und Tausende von Touristen besuchen die Bergstationen in Nordbengalen und dem benachbarten Sikkim.
Die Rettungsarbeiten zur Bergung der eingeschlossenen Passagiere wurden durch den starken Regen behindert, der seit dem Morgen über Siliguri niederging. Der Zug war auf dem Weg von Agartala nach Sealdah unterwegs, als der Unfall gegen 9 Uhr morgens geschah. Infolgedessen wurden die Fernzüge vorübergehend gestoppt.
„Fünf Menschen, darunter der Lokführer, starben noch an der Unfallstelle. 25 Menschen wurden verletzt. Wir versuchen, die Eingeschlossenen zu retten. Die Menschen vor Ort sind sehr hilfsbereit”, sagte Abhishek Roy, zusätzlicher Polizeichef von Kurseong, am Unfallort. Im Laufe des Tages stieg die Zahl der Todesopfer auf neun, später auf 15.
Am Montag kündigte Premierminister Narendra Modi eine freiwillige Zahlung von 200.000 Rupien (2200 EUR) aus dem Nationalen Hilfsfonds des Premierministers (PMNRF) für die nächsten Angehörigen jedes bei dem Zugunglück Verstorbenen an. Die Verletzten erhalten 50.000 Rupien (550 EUR). Präsidentin Droupadi Murmu sprach den Hinterbliebenen ihr Beileid aus und wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung.
Der Premierminister hat erklärt: „Der Eisenbahnunfall in Westbengalen ist traurig. Mein Beileid an diejenigen, die ihre Angehörigen verloren haben. Ich bete dafür, dass sich die Verletzten so schnell wie möglich erholen. Ich habe mit Beamten gesprochen und mir einen Überblick über die Lage verschafft. Rettungsmaßnahmen zur Unterstützung der Betroffenen sind im Gange. Auch Eisenbahnminister Shri Ashwini Vaishnaw Ji ist auf dem Weg zum Unglücksort.“
Die Ministerpräsidentin von Westbengalen, Mamata Banerjee, drückte am Montag ihr Entsetzen über den Vorfall aus. In einem Beitrag auf X schrieb sie: „Ich bin schockiert über den tragischen Zugunfall im Gebiet Phansidewa im Bezirk Darjeeling“ und erwähnte, dass weitere Details noch ausstehen. Notfallteams, darunter Ärzte und Katastropheneinsatzkräfte, wurden zum Unfallort entsandt.
WKZ, Quelle Indian Express, Hindustan Times