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Mittwoch, 11 Juli 2018 07:10

Thailand: 31 interessierte Bewerber für EEC-Hochgeschwindigkeitsprojekt - Siemens und Bombardier ziehen sich zurück

Einunddreißig Unternehmen aus Thailand und dem Ausland haben ihr Interesse bekundet, die erste Hochgeschwindigkeitsbahn des Landes zu bauen, die die drei großen Flughäfen im östlichen Wirtschaftskorridor (Eastern Economic Corridor, EEC) verbinden wird. Der staatliche Eisenbahnbetreiber SRT beaufsichtigt das Ausschreibungsverfahren.

bangk

Die 220 km lange Strecke verbindet die Flughäfen Suvarnabhumi, Don Mueang und U-Tapao im EEC. Der gesamte Korridor wird über verschiedene Bahn- Hafen- und Flugplatz-Projekte jeweils in öffentlich-privater Partnerschaft ausgebaut. Das Bahnprojekt, dessen Kosten auf 225 Mrd. Baht (7,07 Mrd. USD) geschätzt werden, wird die Reisezeit zwischen Bangkok und dem Korridor auf weniger als eine Stunde verkürzen.

Es gibt 14 thailändische Unternehmen, die eine Angebotsabgabe in Betracht ziehen, sowie sieben chinesische Unternehmen, vier japanische, zwei französische, zwei malaysische, ein italienisches und ein Konsortium aus Südkorea, so eine Erklärung von SRT. Zu den thailändischen Bietern zählen namhafte Konzerne wie die Charoen Pokphand Group und die BTS Group Holding, die die Skytrain-Hochbahn in Bangkok betreibt.

Auch multinationale Konzerne, darunter Hitachi aus Japan sowie SNCF und Transdev aus Frankreich, haben ihr Interesse bekundet. Zu den chinesischen Bietern gehören China Resources, CRCC und China Railway. Aus Italien kommt Salini Impregio.

Siemens aus Deutschland und Bombardier aus Kanada, zwei Unternehmen, die schon Büros in Thailand eingerichtet hatten, zogen sich aus der Ausschreibung zurück.

Laut SRT werden sich Vertreter der EEC-Investitionszone und der SRT am 24. Juli mit Vertretern der 31 Bieter zu einer Einweisung treffen. Am 26. Juli führt die SRT auch eine Baustellenbesichtigung durch. Die Frist für die Abgabe von Angeboten ist der 12. November. Der Gewinner soll im Dezember bekannt gegeben werden, der Baubeginn ist für Anfang 2019 geplant.

Es wird nicht damit gerechnet, dass alle ursprünglichen 31 potenziellen Bieter Dokumente einreichen werden. "Wir erwarten, dass sich einige Firmen zusammenschließen und Joint Ventures oder Unternehmen gründen werden, um es in Bezug auf die Finanzstruktur einfacher zu machen, für das Projekt zu bieten", sagte eine mit dem Prozess vertraute Person, die es ablehnte, genannt zu werden, gegenüber dem Wirtschaftsblatt Nikkei Asian Review.

WKZ, Quelle Nikkei Asian Review

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