Zypern: Eisenbahnarchäologie


Von 1904 – 1951 existierte auf der Mittelmeerinsel Zypern (damals britische Kolonie) eine schmalspurige (762 mm-Spur), 122 km lange Eisenbahnstrecke von der an der Ostküste gelegenen Hafenstadt Famagusta über die Hauptstadt Nikosia bis an die Westküste der Insel.


Die von der „Cyprus Government Railway“ (CGR) betriebene Bahn bediente 39 Bahnhöfe/Haltestellen, die dreisprachig (griechisch, türkisch und englisch) beschriftet waren.
Von den insgesamt 12 beschafften Dampflokomotiven blieb die als erste gelieferte Lok Nr. 1 (Hunslet 846/1904) als Denkmal in Famagusta erhalten, die Stadt liegt heute im seit 1974 türkisch besetzten Nordteil der Insel (der die international nicht anerkannte „Türkische Republik Nordzypern“ bildet).
Lok Nr. 1 war (wie die Gedenktafel davor beschreibt) als Bauzuglok bei der Errichtung der CGR-Strecke im Einsatz, danach wurde sie bis zur Einstellung der Bahn im Regelbetrieb weiterverwendet.
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