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Donnerstag, 13 Dezember 2018 13:40

Türkei: Unfall eines Hochgeschwindigkeitszuges führt zu neun Toten [Update]

Bei dem schweren Zugunglück in der Hauptstadt Ankara am Donnerstagmorgen hat sich die Anzahl der Todesopfer auf neun erhöht, 47 Menschen wurden verletzt. Der Hochgeschwindigkeitszug Ankara - Konya war entgleist, nachdem er mit einer anderen Lokomotive zusammengestoßen war, die Gleiskontrollen durchführte. Der Hochgeschwindigkeitszug beförderte 206 Passagiere.

Der Hochgeschwindigkeitszug von Ankara nach Konya kollidierte gegen 06.30 Uhr am Vorortbahnhof Marşandiz bei einer Geschwindigkeit von 80-90 km/h mit einer Bauzuglokomotive. Die Lokomotive hättre sich nicht auf diesem Gleis befinden dürfen. Nach der Kollision entgleiste der Zug und traf auf eine den Bahnhof überquerende Überführung. Durch die Wirkung des Aufpralls brach die Überführung über dem Zug zusammen.

Verkehrs- und Infrastrukturminister Mehmet Cahit Turhan sagte in einer Erklärung über den Unfall: "An der Unfallstelle starben drei Zugbedienstete und fünf Passagiere. 48 Passagiere wurden in das Krankenhaus eingewiesen, einer von ihnen verlor dort sein Leben. Insgesamt starben neun Menschen an den Folgen des Unfalls."

Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara hat eine Untersuchung des Unfalls mit dem Hochgeschwindigkeitszug in der Hauptstadt eingeleitet.

WKZ, Quelle Verkehrsministerium

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Letzte Änderung am Donnerstag, 13 Dezember 2018 13:44